Am 2. Adventsonntag fand in der Wiener Lutherischen Stadtkirche ein Gottesdienst zur Pensionierung von Bischof Herwig Sturm statt, dessen Amtszeit als Bischof mit Jahresende ausläuft.
In seiner Predigt, die unter einem Wort aus den Klageliedern des Jeremia stand „Die Güte des Herrn ist´s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue groß“ gab er seiner Kirche drei Wünsche mit auf dem Weg:
-Sie soll nicht die Asche hüten, sondern das Feuer (den Schatz christlicher Spiritualität) weitergeben, Gottes Geist Raum schaffen, damit Menschen verwandelt werden können. -Sie verstehe sich als Dienst an den Menschen. -Sie möge nicht nur Innenorientierung pfl egen, sondern nach außen gewandt sein, die weltweite Kirche im Blick haben und für eine Wirtschaft im Dienst des Lebens eintreten.
Beim anschließenden Empfang in der Nationalbibliothek wurde sein 12-jähriges Wirken als Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich von Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern gewürdigt, ihm seitens der eigenen Kirche, vom Präsidenten der Synode, den Kirchen der Ökumene und von den politisch Verantwortlichen, Dank und Anerkennung ausgesprochen. Der Präsident der Synode unserer Kirche, Peter Krömer hielt die Laudatio, Weihbischof Helmut Krätzel sprach im Namen der Ökumene. Die Wünsche der österreichischen Bundesregierung überbrachte Ministerin Claudia Schmied, auch Vizekanzler Minister Wilhelm Molterer brachte durch seine Anwesenheit seine Wertschätzung zum Ausdruck.
Verfasst von Redaktion am 26. Jänner 2008 - 15:34.- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
